2003: Winterwanderung ins Kylltal

Am 1. Februar 2003 trafen sich am frühen Morgen ausgewählte und durchtrainierte Wanderer am Bahnhof in Traben-Trarbach, um den diesjährigen Winterwandertag zu starten. Die heutige Tour wurde von unserem Geologen Bernd Thon geplant. Auf die Idee zu dieser Wanderstrecke kam er auf der Fahrt zum Auswärtsspiel der 2. Mannschaft in Butzweiler. Als erfahrener Wanderer stellte er uns eine interessante Strecke vor. Lediglich die Länge der Route hatte er ein „wenig“ anders vorhergesagt, um einen speziellen Wanderer (den Schreiber dieses Textes) doch zum Mitwandern zu bewegen. So wurden dies die längsten 7 km aller Zeiten und „in einer halben Stunde sind wir da . . . “ wurde der am meisten ausgesprochene Satz! Mit dem Zug fuhren wir nach Bullay. Dort ging HSN schon fast verloren, als er gerade noch den Zug nach Trier erreichte. Die folgenden Kilometer waren besonders für Christian Hinte sehr interessant (weibliche Wesen in der 1. Klasse . . .)

Butzbachertal

Nach erneutem Umsteigen trafen wir dann endlich in Kordel ein und schon ging es in Richtung „Butzerbachtal“ mit seinen Wasserfällen und Hängebrücken. Interessant waren dort vor allem die vereisten Bachüberquerungen und abgerutschten Hänge.

Pützlöcher

Nun hatten wir also Butzweiler erreicht und es ging in Richtung der „römischen Pützlöcher“, eines alten römischen Steinbruchs.

 

Burg „Rammstein / Klausenhöhle“

Das nächste Etappenziel war dann die „Burg Rammstein“. Im dortigen Restaurant machten wir Mittag, um anschließend die „Klausenhöhle“ zu besichtigen. Nachdem wir dann von zwei Mountainbikern überholt wurden, trennte sich der weithin bekannte HSN von unserer Wandergruppe, da er wieder einmal zu viele Termine an einem Tag hatte – er musste am Abend mit dem SV Longkamp in der 3. Kreisklasse antreten. Daher machte er sich auf den einsamen Fussmarsch nach Ehrang.

Genovevahöhle

Die Genovevahöhle errechten wir nach nach einigen weiteren Minuten. Das Hauptziel der Wanderung war damit erreicht und beeindruckte uns alle.

Hochburg / Eifelkreuz

Von nun an ging es nur nach darum, so schnell wie möglich Trier zu erreichen. Weitere Etappen auf diesm Weg waren „Die Hochburg“ und das „Eifelkreuz“

Heimfahrt

Am frühen Abend erreichten wir dann Trier und machten uns dort auf dem Weg durch die Stadt in eine Pizzeria um mal wieder zu essen. Die letzte Etappe des Tages hatte als Zielpunkt den Trierer Hauptbahnhof. Nach kurzer Wartezeit traf unser Zug pünktlich ein, um dort dann so lange zu warten, bis wir 10 Minuten Verspätung hatten. Trotz Versicherung des Schaffners, unseren Anschlusszug in Bullay zu erreichen, schafften wir dies natürlich nicht, so dass wir dann noch fast 50 Minuten auf unseren Zug in Richtung Traben-Trarbach warten mussten – klasse – Vielen Dank an die Bahn!! Letztendlich kam dann irgendwann unser Zug und nach ein paar Minuten trafen wir im verschneiten Traben-Trarbach an und der Wandertag war vorbei.

An dieser Stelle ein großes Lob an Bernd Thon für die Planung der Wanderung – es war selbst für nicht gerade geübte Wanderer wie mich ein schöner Tag!

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